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Testleserstimmen "Echo einer Winternacht" Seite 6

Testleserstimmen "Echo einer Winternacht"

Ich fand die ganze Geschichte etwas langatmig erzählt, bei mir kam nicht die richtige Spannung auf und auch nicht dieses Gefühl, das Buch in einem durch lesen zu wollen. Stellenweise gut erzählt, allerdings fehlte mir bei den Charakteren etwas der Tiefgang. Die Auflösung war zeitweise spannend. Auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich diesem Buch eine 5-6 geben.
(Torsten Kohlwey - Merzig, 09/2004)

... bis zum Schluss bleibt unklar, wer den Mord an dem jungen Mädchen verübt hat, es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Und die Lösung des Falles ist so verblüffend wie schlüssig! Die Charaktere und deren Umfeld werden detailliert geschildert; die Stimmung in dem Städtchen St. Andrews wird spürbar. Die Art der Schilderung ist ein Punkt, der die Faszination der Romane von Val McDermid ausmacht. Wenn man sich einmal eingelesen hat, mag man das Buch nicht mehr weglegen, ehe man das Ende kennt und nimmt dafür auch eine fast schlaflose Nacht in Kauf. Ich habe fast alle Bücher von Val McDermid gelesen. Neben "Ein Ort für die Ewigkeit" habe ich "Echo einer Winternacht" zu meinem Favoriten erklärt!
(Ulla Louis - Nettetal, 09/2004)

Echo einer Winternacht ist mein erstes McDermid Buch und es hat mir gut gefallen. McDermid gelingt es ausgezeichnet die Handlung ständig am köcheln zu halten. Die Geschichte wird geradlinig ohne Finten erzählt, und das ist auch der einzige Schwachpunkt des Romans: Denn knapp vor Ende des 1.Teiles wird so eindeutig auf den Täter hingewiesen, das ich mir einen raffinierteren 2.Teil gewünscht hätte.
(Walter Härtl - Wien, 09/2004)

Val McDermid`s"Echo einer Winternacht fand nach 4 lauen Sommertagen keinen donnernden Nachklang. Es war flüssig zu lesen, die Jugend der 4 Hauptfiguren etwas zu langatmig, aber wohl zu besseren Verständnis der weiteren Handlung notwendig. Im letzten Drittel des Buches kam merkliche Spannung auf, man hatte ständig wechselnde Verdächtige im Visier, bis zum Schluß das überraschende Ende mit einem Täter, den ich zu keinem Zeitpunkt für verdächtig hielt. Dies machte Spaß bis zum Schluß.
(Werner Klein - Bonn, 09/2004)

Dies ist wieder eines der Bücher, das man nicht aus der Hand legen kann, bevor man es nicht zu Ende gelesen hat! Val McDermid beschäftigt den Leser nicht nur mit der Frage: “ Wer ist der Mörder?”, sondern zieht einen außerdem in eine Welt, die unglaublich aber denkbar ist, und in die man jederzeit selbst gestoßen werden könnte, wenn eine zufällige Entdeckung ihren Schatten auf das gesamte zukünftige Leben wirft. Wer der wirkliche Mörder ist, errät man schon sehr früh, trotzdem behält sich Val McDermid ein überraschendes Ende vor.
(Melanie Wilhelm - Hannover, 10/2004)

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, obwohl - oder vielleicht gerade weil - es sich nicht um einen typischen Krimi handelt. Warum kein typischer Krimi? Nun, es wird nicht die nicht die Aufklärung eines Verbrechend aus der Sicht der Polizei bzw. des Täters beschrieben, sondern ein Großteil des Buches widmet sich der Geschichte von vier Zeugen, die - mangels eines Tatverdächtigen - selbst zu Opfern des eines Verbrtechens werden, daß an jemand anderem begangen wurde. Es wird sehr eindrucksvoll und möglicherweise realistisch beschrieben, wie die vier von Zeugen zu Tatverdächtigen und für einige Leute auch zu Mördern abgestempelt werden. Wie gesagt in diesem Teil des Buches handelt es sich nicht um einen Krimi im herkömmlichen Sinn, aber es ist trotzdem absolut lesenswert. Der zweite Teil der Geschichte (25 Jahre später) ist dann schon etwas krimihafter und es geht auch von der Spannung her ganz schön zur Sache, Und zum Schluß kommt das, was man von so einem Buch eben auch noch erwartet: Ein überraschender Schluß. Auf den letzten 50-100 Seiten konnte ich nun wirklich nicht mehr zum Lesen aufhören, es war einfach super-spannend. Alles in allem eine tolle Geschichte in deren Verlauf eine Menge Details auftauchen, die später im Buch oft eine wichtige Rolle spielen. Sehr gut gefallen hat mir auch die Darstellung der einzelnen Personen mit ihren speziellen Stärken und Schwächen, so was macht ein Buch einfach "lebendig".
(Wolfgang Utz - Burgthann, 09/2004)

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