Es ist ja immer (meist) schwer ein Buch objektiv zu bewerten. Aber das Buch war einfach klasse. Gleich zu anfang wird schon über David Bowie und Pink Floyd gefachsimpelt (verdammt gute Musik). Dann bekommt man auch keinen klassischen Krimi sondern eher eine Erzählung über den Verlust von Freundschaft und Vertrauen, dass plötzlich nicht mehr da ist. Klasse Buch mit einem grandiosen Ende. Ach die gute Mrs. Dermid weiß schon zu fesseln.
(Björn Gam - Waldems, 09/2004)
Die Geschichte liest sich sehr flüssig und eingänglich. Die Geschichte ist spannend und fesselnd bis zum Schluss. Ich habe das Buch innerhalb einer Woche durchgelesen. Dennoch sind mir einige Dinge aufgefallen, die etwas verwirren. Zum Beispiel wirken die Spitznamen der vier Freunde eingangs etwas bemüht, quasi zwanghaft vergeben und erklärt. Es war sehr irritierend, abwechselnd die Spitznamen und die richtigen Namen zu lesen. Ich habe recht lange gebraucht, bis ich überhaupt zusammenbekam, wer jetzt wer ist bei 4 Personen und 8 Namen und natürlich noch diversen anderen Figuren. Ich hätte mir gewünscht, die vier anfangs mehr über ihre Persönlichkeiten kennenzulernen, was dadurch etwas gestört wurde, dass ich immer wieder nachschauen musste, welcher Spitzname zu welcher Person gehört. Und dann fand ich das Ende etwas konstruiert. Es wurde etwa 25 Seiten lang erklärt, wer, warum, wieso, weshalb. Das hätte ich auch gerne aus der Handlung heraus Stück für Stück erfahren bzw. den Täter durch kleine Hinweise entlarven können, als es so vorgesetzt zu bekommen. Wenn man die letzten 25 Seiten weggelassen hätte, hätte man niemals auch nur einen leisen Hinweis bekommen, wer der Täter ist. Etwas schade. In "Erfinder des Todes" hat man sich mehr in die Psyche des Killers versetzen können, auch wenn man ihn nicht kannte, hier erhielten die Figuren erst spät eine richtige Kontur, der Täter eigentlich gar nicht. Was sehr angenehm war, dass das Buch nicht aus der Sicht eines Kriminalbeamten / Profilers o. ä. erzählt wurde sondern aus der Perspektive der vier Hauptpersonen, hauptsächlich Alex Gillby. So wurde ich mehr in die Geschichte mit hineingezogen, in die Gefühlswelt der Figuren. Alles in allem ein lesenswertes Buch, das sehr spannend geschrieben ist. Nur das Ende war - den Verlauf der Geschichte betrachtend - etwas unbefriedigend, weil man bei dem Verlauf auch jeden anderen zum Mörder hätte erklären können.
(Claudia Leweke - Zierenberg, 09/2004)
Ein sehr spannendes Buch, das ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe. Schade nur das mir relaiv schnell klar war, wer der Mörder ist. Dabei gibt es aber doch noch eine überraschende Wende. Auf jeden Fall empfehlenswert.
(Daniela Schönle - Pfullingen, 09/2004)
Insgesamt ist "Echo einer Winternacht" wieder mal ein spannendes und vor allem gut geschriebenes Buch von Val McDermid. Am Anfang war es etwas schwierig die Namen der vier Studenten mit ihren Spitznamen auseinander zu halten und dann auch richtig zuzuordnen. Da musste man schon des öfteren mal zurückblättern (da ich das Buch leider nicht am Stück lesen konnte). Der erste Teil schildert sehr gut die Entwicklung zwischen den Freunden, wie sie von Zeugen zu angeblichen Tätern werden, wie sogar ein Misstrauen untereinander entstehen kann. Der psychologische Aspekt ist einfach stimmig geschrieben und man kann sich in die Personen gut hinein versetzen. Auch die damalige Zeit ist treffend dargestellt, z.B. durch Ziggys Homosexualität und die damit zusätzlich verbunden Ängste und auch die Reaktionen darauf. Am Ende des ersten Teil weiss man nicht so recht wer es denn nun war. Der Übergang zum zweiten Teil ist richtig gut gelungen. Lawson taucht als erster auf und somit ist die Verbindung zum alten Fall Rosie Duff hergestellt. Wie das Leben der ehemaligen Studenten dargestellt wird ist angenehm ausführlich und man kann sich wirklich gut ein Bild davon machen. Oft sind es auch die Kleinigkeiten die in Val McDermids Bücher so angenehm überraschen, da erfährt man z.B. dass Janice Hogg inzwischen Colin Duff geheiratet hat. Und natürlich sind es auch die Überraschungsmoment wie z.B. dass Rosie einen Sohn hatte. Und spätestens ab dem zweiten Teil muss man einfach jede freie Minute weiter lesen bis zum tatsächlich spannendem Ende. Das Buch ist an keiner Stelle langweilig oder langatmig gewesen. Die Charaktere der Darsteller sind so beschrieben, dass man sich wirklich gut in die Situationen einfühlen konnte. Wirklich eine Stärke von Val McDermid in allen ihrer Büchern. Ebenso bin ich über keine Stelle gestolpert, die unlogisch oder unverständlich gewesen wäre. Die Abfolge der Vorgänge erscheint völlig nachvollziehbar. Ich finde das Buch sehr empfehlenswert. Und für die jenigen Leser, die die Hill/Jordan Serie zu grausam fanden ist Entspannung in dieser Hinsicht geboten. Somit weicht "Echo einer Winternacht" etwas von den bisherigen Büchern ab, was aber durchaus kein Nachteil ist. Ich habe alle Bücher von Val McDermid gelesen, auch die älteren und bin nachwievor begeistert vom Stil und Inhalt. Sie sind spannend, kritisch, greifen teilweise Tabus auf und vorallem hat Val McDermid ein Gespür für die pschologischen Aspekte. Schade dass es nicht schon wieder ein neues Buch gibt.
(Claudia Depenthal - Walzbachtal, 09/2994)
Dies war mein erstes Buch von dieser Autorin und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist spannend geschrieben und die Geschichte folgt einem logischen Faden. In Zeiten der Emanzenschinken, ist es eine Wohltat ein so gut aufgebautes Buch der alten englischen Krimiklasse zu lesen. Den Leser erwarten hier viele überraschende Wendungen und mir selbst war bis 100 Seiten vor Schluß unklar, wer nun eigentlich der wahre Täter war. Das Buch ist sehr empfehlenswert und ich werde es sicher weiterempfehlen !
(Carmen Vicari - Homburg, 09/2004)
Hallo, als erstes vielen dank für diese testleser-aktion, es hat mir sehr viel spaß gemacht. das war eine super idee vom verlag. val-mc dermid´s "echo einer winternacht" ist ein spannender roman, die dialoge sind zügig und die handlung ist abwechselnd. man möchte garnicht mehr aufhören mit lesen. die einzelnen charaktere werden gut geschildert der verlauf des buches ist bis zum ende sehr spannend und das ende überrascht einen wirklich. dieses buch habe ich mit freuden gelesen und ich hoffe, das noch weitere so spannende bücher von val-mc dermid folgen werden.
(Yvonne Müller - Meißen, 09/2004)
Nach dem Paukenschlag des Leichenfundes beginnt die Geschichte eher ruhig angelegt mit einer detailgenauen Beschreibung der Personen und ihrer Lebensumstände. Dann steigert Val McDermid das Tempo und als Leser wird man in den sich immer schneller drehenden Erzähl„strudel“ hineingerissen. Nach der Auflösung ist man - wie die Protagonisten des Romans - erleichtert, die Spannung und Anspannung überwunden zu haben. Der erzählerische Ausklang erleichtert den Ausstieg aus diesem spannenden, mitreißenden Buch. Besonders gut hat mir gefallen, wie Val McDermid die Bedeutung eines einzigen Lebensereignisses für die weitere Biographie eines Menschen herausgearbeitet hat. Wie dieses Ereignis im Laufe der Zeit zu verblassen scheint und dann durch ein kleines „Stichwort“ wieder unruhig bestimmend wird. Auch die Biographie der „Laddies fi´Kirkcaldy“ von einer eingeschworenen Gemeinschaft zu einer Gruppe von Einzelpersonen, die sich gegenseitig beobachten, misstrauen und sich doch nicht ganz voneinander lösen können ist gut dargestellt. Ebenso die Schilderung des Sohnes von Rosie in seiner dann krankhaften Suche nach der eigenen Identität und den vermeintlichen Mördern seiner Mutter, die ihm die Möglichkeit genommen haben, seine Mutter und damit seine Wurzeln kennzulernen. Dass er - Macfadyen - nicht der Mörder sein konnte, schien mir durch einige Bemerkungen klar. Aber die Überführung Lawsons als Mörder von Rosie und in der Folge von Ziggy und Mondo war für mich nicht vorherzusehen. Vielleicht habe ich einige Aspekte übersehen. Die Person Lawsons wurde auch geschickt zurückgenommen und sein Verhalten schien normal zu sein, erst mit der Auflösung erschien es dann im anderen Licht.
(Ernst Hildebrandt - Hagen, 09/2004)
Mit diesem spannenden Roman, der die Urängste, Verhaltensweisen, auch Diffamierungen der Verdächtigen, Zeugen, Mordopfer und deren Freunde und Angehörigen warmherzig und doch streng logisch darstellt, konnte ich mich nicht spontan anfreunden. Der 1. Teil mit dem Rückblick in die Vergangenheit der vier Studenten und der auslösenden Mordnacht mit allen Ermittlungen der Polizei ist auf jeder Seite Spannung pur. Auch kommt der Blick auf gesellschaftliche Zwänge, Traditionen und tolerante Beziehungskisten der Lesben und Schwulen nicht zu kurz. Der 2. Teil, dem die Autorin das Aufrollen ungelöster Mordfälle mit neuester Technologie sehr realistsich widmet, wirkt in der Beschreibung aller handelnden Personen sehr ausführlich. Besonders langatmig ist die rührseelige Beerdigungsszene. Letztendlich ist die Aufklärung der Mordfälle keine Überraschung; die Autorin gibt bei der Spurensuche viele Tipps und psychologisch begründete Lebensgeschichten. Daher hätte auf das Auftauchen des großen Unbekannten eigentlich verzichtet werden können. Gesamturteil: Gehobene Unterhaltung ohne spektakuläre Spannungsfälle.
(Ingrid Schafft - Dinslaken, 09/2004)
Dies ist ein Buch, das man nicht so leicht aus der Hand legen kann. Zwar ist einem nach ein paar Kapiteln klar, wer der Mörder des Opfers ist, aber das ist nicht das Entscheidende an diesem Buch. Ich finde es spannend und auch erschütternd, wie sich ein Leben nach nur ein paar Sekunden grundlegend ändern kann. Und was daraus für Konsequenzen entstehen können. Das Buch ist meines Erachtens sehr gut aufgebaut, das heißt zuerst kann man in der Vergangenheit "sehen" wie es zu den falschen Verdächtigungen kommt und wie dadurch auch eine jahrzehntelange Freundschaft fasst komplett zerbricht und andererseits in der Gegenwart immer noch die Auswirkungen erleben. Mein Urteil über dieses Buch ist eindeutig positiv und ich würde es meinen lesebegeisterten Freunden empfehlen. Die Helden, aber am Ende auch der tragische Held (der Sohn des Opfers) sind mir für die Zeit des Lesens richtig ans Herz gewachsen und ich habe bei dem Tode der 2 Freunde mitgetrauert und gehofft, dass nicht noch weiteres Unglück passiert. Gott sei Dank hatte Val McDermid ein Einsehen und ließ wenigstens 2 der Betroffenen am Ende mit der glücklichen Lösund ihr Leben fortsetzten.
(Gerry Beerens - Bad Salzdetfurth OT Wesseln, 10/2004)
Die Figuren waren sehr genau Aufgebaut.Die Spannung sehr dosiert. Das Ende war doch Überraschend. Wenn Vergleiche erlaubt sind würde ich Frau McDermid mit Henning Mankell vergleichen. Wie er zeigt auch Frau McDermid Grosse Liebe zu ihrem Land und ihren Leuten. Mit herzlichem Gruß Michael Maas
(Michael Maas - Ludwigshafen, 09/2004)
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