Am 23. September 2004 ist Val McDermids Roman "Echo einer Winternacht" in deutscher Sprache erschienen. Wir – die Mitarbeiter des Droemer Verlags – waren nach der Lektüre so begeistert, dass wir sofort andere Leser daran teilhaben lassen wollten.
In Kooperation mit www.krimi-couch.de wurden daher schon vor Erscheinen des Buches 100 Testleser gesucht, die dem Verlag ihre ehrliche Meinung mitteilen sollten.
Bis zum gesetzten Termin (11. Oktober 2004) haben 56% der Testleser ihre Rezension abgegeben. Der überwiegenden Mehrheit hat das Buch gefallen (86%). Lediglich 14% antworteten mit „es geht so“. Keinem der Testleser hat das Buch nicht gefallen!
Lesen Sie hier alle abgegebenen Rezensionen:
Super Buch. Das spannendste was ich in letzter Zeit gelesen habe.
(Thomas Pip - Oberhausen, 10/2004)
Obwohl ich eigentlich kaum Zeit hatte, konnte ich dieses Buch kaum zur Seite legen. Super spannend von Anfang bis Ende.
(Alexandra Klaas - Lüdenscheid, 10/2004)
"Echo einer Winternacht" ist ein sehr spannendes Buch, das von der Handlung ein wenig an den Film "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" erinnert. 25 Jahre nach der Entdeckung einer Leiche, deren Mörder nicht gefasst wurde, sterben 2 der 4 Studenten, die die junge Rosie Duff damals geunden hatten, auf mysteriöse Weise. Beginnt der Leser gegen Mitte des Buches für sich langsam einen Verdächtigen zu ermitteln, gelingt es der Autorin sehr geschickt, den Leser darin zu bestätigen, um dann aber später eine völlig andere Lösung anzubieten, die den Leser ziemlich überraschen wird. Lesezeit: 2 Tage, was bedeutet, das es gut und spannend zu lesen ist.
(Andreas Buchberger - Mühldorf, 10/2004)
„Echo einer Winternacht“ ist ein Buch, das einen vom ersten Augenblick an fesselt. Und diese Spannung lässt bis zur letzten Seite nicht nach. Die lange Zeitspanne vom Mord bis zur Aufklärung des Falles und die ungewöhnliche Situation in der sich Alex, Ziggy, Mondo und Weird befinden – mit all den negativen Anschuldigungen, mit denen sie fertig werden müssen – lässt den Leser ein Teil dieser Vierergruppe werden, der mit ihnen leidet und mit ihnen hofft. Und wer Val McDermids Stil verfallen ist, wird auch bei diesem Buch nicht enttäuscht werden.
(Sina Doms - Sachsenheim, 09/2004)
Dies ist mein allererstes Buch von dieser Autorin. Und ich muss sagen Sie hat mich nicht enttäuscht. Die Handlung ist voll auf der Höhe der Zeit und die Parallelen zwischen früher und heute sind auch sehr gut beschrieben so daß es eine Leichtigkeit war sich in diese Zeit hineinzuversetzen. Viele Handlungsdialoge und relativ kurze Kapitel machen es leicht zu lesen. Der Spannungsbogen zieht sich kontinuierlich nach oben und mit solch einer psychologischen Raffinesse daß es der Leser zu Beginn kaum merkt. Mir hat es eine um die andere Nacht schier den Atem geraubt bis ich endlich (oder zum Glück) fertig war – solch eine Spannung... ! Die Handlungwendungen erfordern immer Aufmerksamkeit. Aber es ist niemals langweilig. Die Charaktere sind auch gut beschrieben, wenngleich ich ein wenig mehr Action und Abwechslung erwartet hätte damit sich das eine oder andere Kapitel nicht so in die Länge zieht. Dies hätte aus meiner Sicht dem Buch sicherlich gut getan. Aber für einen gemütlichen und langen schaurigen Winterabend allemal super! Fazit: Spannung der allerfeinsten Sorte- ich werde mir in Zukunft Ihre Bücher genauer ansehen.
(Zeljko Sljivac - Eggenstein, 09/2004)
Neu ist das Thema der "späten Rache" nicht, aber es ist interessant, was Val McDermid daraus macht. Der erste Teil des Buches ist ein wenig langatmig, aber die Stimmungen und Charaktäre kommen sehr gut "rüber". Spannung kommt trotzdem, besonders am Ende des ersten Teiles auf. Trotzdem ich schon bald im zweiten Teil einen Verdacht hatte - der sich später auch bestätigte -, war das Buch recht spannend. Einzig die Figur des Graham Macfadyens wirkt ein wenig überzogen. Aber alles in allem ein Buch, bei dem es schwer fällt, es aus der Hand zu legen. P.S. Das Cover ist super gelungen!
(Angela Will - Kassel, 09/2004)
Kein gewohntes Val McDermid Buch wie z.B. "Das Lied der Sirenen". Für meinen Geschmack liest sich Vorgeschichte der "Laddies fi`Kirkcaldy" zu zäh und man kommt nicht unbedingt - wie bei vorausgegangenen Büchern - in Versuchung, die Nacht durchzulesen. Dieses ändert sich schlagartig, als im Jahre 2003 einer der Freunde ermordet wird - Ziggy - er stirbt bei einem brutalen Barndanschlag. Von da an liest sich das Buch flüssig und man möchte es nicht mehr aus der Hand legen.
(Ira Jürgens - Lüdenscheid, 09/2004)
Echo einer Winternacht ist wie alle Val McDermid Romane sehr spannend. Man kann es kaum aus der Hand legen. Was auch sehr gut beschrieben ist ist wie sich das Mißtrauen untereinander in die Gruppe der 4 Männer einschleicht und sie damit quasi zerstört. Die Auflösung ist schlüssig. Ein sehr gelungener Thriller.
(Barbara Ruf - Weingarten, 09/2004)
Das Buch ist spannend und abwechslungsreicht geschrieben. Gestört hat mich persönlich, dass der Verdacht unter den die vier Studenten geraten etwas an den Haaren herbeigezogen war. Auch der Makel unter den die vier fortan leiden hätte ein bisschen besser beschrieben sein müssen. Aber die Personen sind klar gezeichnet, der Plot ist logisch und spannend. Für den nicht ganz so schlüssigen Verdacht und für den nicht ausreichend beschriebenen Druck unter denen die Studenten leben mussten, ziehe ich einen Punkt ab. Also statt 6 Punkte, nur 5 Punkte. Das Buch ist lesenswert und sollte in keiner ValMcDermidsammlung fehlen.
(Bea Broszeit - Aschau am Inn, 09/2004)
Ein kurzer Blick in den Klappentext genügt, um als Krimifreund in die Gefahr eines vorschnellen Urteils zu geraten. Ein lange zurückliegendes, ungesühntes Verbrechen ist das Motiv für eine aktuelle Todesserie unter den Verdächtigen von damals. Nein, besonders originell ist das nicht was sich Val Mcdermid als Aufhänger für Ihren neuen Roman "Das Echo einer Winternacht" hat einfallen lassen. Da sich Val Mcdermid jedoch als Meisterin des feinsinnigen Schauderns einen Namen gemacht hat, kommt trotzdem Vorfreude auf. Der Einstieg in das Buch gelingt mühelos und in windeseile taucht der Leser in die erschütternden Ereignisse eines schottischen Winters vor fünfundzwanzig Jahren ab. Der Autorin gelingt es meisterhaft, die Charaktere der Protagonisten und gruppendynamische Prozesse unter den verdächtigen Studenten darzustellen. Allerdings stellt sich beim Leser ein wenig Verdruß ein, denn dieses akribische Psychogramm nimmt die erste Hälfte des Buches ein, was ab einem gewissen Punkt ermüdend wirkt und somit deutlich zu Lasten der Spannung geht. Merklich wird der Spannungsbogen von Val Mcdermid erst während der Ereignisse der Neuzeit gespannt. Die Handlungsstränge sind fintenreich und der Leser wird ein ums andere mal auf eine falsche Fährte geschickt. Und obwohl der aufmerksame Leser ettliche Kapitel vor dem Ende den wahren Täter bereits erahnt, bleibt die Auflösung in allen Einzelheiten dennoch überraschend. Als Fazit bleibt, dass derjenige, der einen grundsoliden Thriller sucht, der keine größeren Schwächen zeigt und daneben auf kompromisslose Spannung und Nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Seite gut verzichten kann, mit "Das Echo einer Winternacht" bestens bedient ist.
(Bernd Behr - Hallerndorf, 09/2004)
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