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Cover
VERLAG
Knaur eBook
ORIGINALTITEL
Trick of the Dark
SEITENZAHL
608
AUSSTATTUNG
epub
PREIS
EUR (D) 9,99
ISBN
ISBN-13
978-3-426-41187-2
ERSCHEINUNGSTERMIN
07.02.2012

Dieses Buch ist noch nicht erschienen.

 

Alle Rache will Ewigkeit




Die Profilerin Charlie Flint bekommt unerwartet Post, ein Päckchen mit Zeitungsausschnitten über einen brutalen Mord an ihrem alten College in Oxford. Dort ist auf einer Hochzeitsfeier der Bräutigam erschlagen worden. Während die Gäste sich den Champagner schmecken ließen, hat man seine blutüberströmte Leiche in den nahen Fluss geworfen. Charlie weiß nicht, wer der Absender ist, doch das Verbrechen will ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen. Weil sie gerade vom Dienst suspendiert worden ist, hat sie genug Zeit für Nachforschungen in Oxford. Je mehr sie in die geschlossene Welt der Universität eindringt, desto unbegreiflicher wird die Tat. Und jeder ihrer Schritte könnte einer zu viel sein …


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WEITERE INFORMATIONEN
  • Rezensionen
  • Bücher des Autors
  • Leserstimmen
  • Anja | 05.02.2012 Berlin
    Kriminalroman der ruhigen Art
    Charlie Flint ist forensische Psychiaterin. Aufgrund eines missglückten Gutachtens ist sie nun suspendiert und erwartet ein Verfahren vor der Ärztekammer. Da kommt ihr der Umschlag mit den Zeitungsausschnitten über einen scheinbar aufgeklärten Mord zur Abwechslung und möglichen Rehabilitation gerade recht. Als sich herausstellt, dass Charlie die Beteiligten aus ihrer Zeit in Oxford kennt, lässt sie sich in einen Strudel aus Anschuldigungen und Rätsel hineinziehen. Als Charlie zudem Lisa Kent begegnet, zu der sich Charlie hingezogen fühlt, obwohl sie bis dahin glücklich verheiratet war, ist es um ihren Seelenfrieden geschehen. Vor diesem Buch habe ich bisher nur ein anderes von Val McDermid gelesen ("Moor des Vergessens") und hatte daher auch keine allzu hohen Erwartungen an die Autorin, da auch das andere Buch eher von der ruhigen Sorte war. Die Ausgangssituation in "Alle Rache will Ewigkeit" ist eher unspektakulär: ein Mord, der scheinbar aufgeklärt ist und für den bereits zwei Menschen verurteilt wurden. Und eine Beziehung, die unerwünscht ist und somit zerstört werden soll. Trotzdem hat mich das Buch mehr und mehr gepackt und ich bin gern mit Charlie auf Reisen durch Großbritannien gegangen um verschiedenen mysteriösen Todesfällen auf die Spur zu kommen. Durchsetzt war die Geschichte zudem mit den Memoiren einer der Charaktere, die an ihrem neuen Buch schreibt. Das war besonders interessant, da sich immer wieder Diskrepanzen zum objektiven Erzählstrang ergaben und die Neugier auf die Wahrheit noch anfachten. Die Protagonistin schwebt nicht ständig in unrealistischen Gefahrensituationen, sondern verbringt eher Zeit in Archiven zu Recherchezwecken. Spektakulär - und etwas abgehoben - wird es erst zum Ende hin. Allerdings vermutet man hier schon, wie das Ende aussehen wird. Dieses Buch ist also kein rasanter und blutrünstiger Krimi, sondern eher ein Kriminalroman der ruhigen Art. Etwas genervt haben mich allerdings die vielen Gefühlsduseleien, die oft recht kitschig und aus heiterem Himmel wirkten und bei mir kein Mitfühlen aufkommen lassen wollten. Zudem wirkte es etwas konstruiert, dass fast alle beteiligten Frauen lesbisch waren. Dadurch hatte man das Gefühl, dass die Autorin noch etwas "missionarische" Arbeit mit einbringen wollte. Alles in allem war dieses Buch unterhaltsam, streckenweise kurzweilig, sticht aber aus diesem Genre nicht ungewöhnlich hervor. Ich habe mich jedoch unterhalten gefühlt und bereue die investierte Lesezeit nicht.

  • Yvonne | 02.02.2012
    Nette Krimiunterhaltung
    Eine Unternehmerin soll im Laufe ihres Lebens 4 Morde begangen haben, um sich Hindernissen in ihrem Leben zu entledigen. Keiner dieser Morde kann ihr eindeutig zugeordnet werden und Dr. Charlie Flint ist beauftragt, Licht ins Dunkel zu bringen. Daran ist sie auch aus persönlichen Gründen interessiert – um ihren Ruf als Gerichtspsychiaterin zu rehabilitieren und auch, weil es Verbindungen zu Personen aus ihrer eigenen Vergangenheit gibt. Ein durchaus lesenswertes Buch, dass nicht nur ein spannender Kriminalfall ist, sondern auch durch die Geschichte rund um die Protagonisten interessant ist. Ich war tatsächlich gefesselt und habe mich gefreut darauf, abends endlich weiterlesen zu können. Einen richtigen Gruselmoment hatte ich auch. Aber nach dem Zuklappen des Buches nach der letzten Seite, war es das dann auch. Mein erstes ebook, deshalb werde ich es natürlich behalten. Andernfalls wäre es, glaube ich, kein Buch für mein Bücherregal. Zumal ich das Cover auch nicht besonders ansprechend finde. Dennoch eine schöne Unterhaltung für jeden Krimifan. Und für mich eine schöne Gelegenheit, die Bücher von Val McDermid kennenzulernen.

  • Kerstin | 01.02.2012 Zittau
    Krimi, der nur sehr langsam in Fahrt kommt
    Dr. Charlie Flint liebt ihren Job als Profilerin, ist jedoch in Ungnade gefallen und vom Dienst suspendiert worden, da ein aufgrund ihres Gutachtens freigelassener Angeklagter anschließend vier Frauen ermordet hat. Auch in Gefühlsdingen ist sie verwirrt. Trotzdem sie seit sieben Jahren in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft mit Maria lebt, hat sie sich in Lisa Kent verliebt. Als ihre ehemalige Dozentin vom College in Oxford sie um Mithilfe bei der Aufklärung des Mordes an ihrem Schwiegersohn bittet, stürzt sie sich daher auf die Ablenkung. Sie dringt tief in die Vergangenheit einer Verdächtigen ein und gerät dabei selbst in Lebensgefahr. Meine Meinung: Da ich die Einzelromane der Autorin Val McDermid sowie ihre Tony-Hill-Reihe sehr mag, war ich auf ihren neuesten Roman gespannt. Leider blieb dieser hinter meinen Erwartungen zurück. Für meinen Geschmack hat sich die Autorin ein bisschen zu sehr in der Propaganda für die gleichgeschlechtliche Liebe verloren und dabei den kriminalistischen Aspekt vernachlässigt. So nimmt das Gefühlswirrwarr der Protagonistin einen zu großen Teil der Handlung ein, zumal ihr Agieren eher für einen Teenager spricht als für eine gestandene Frau mit enormer Menschenkenntnis, die sie in ihrem Beruf haben sollte. Auch wird im großen Rahmen Schwarz-Weiß-Malerei betrieben, denn es gibt nur eine ganze Reihe ihre Homosexualität offen auslebende Figuren und dagegengestellt die streng gläubige Partei, die solche Ansichten komplett ablehnt. Ein Dazwischen gibt es nicht. Die Spannung baut sich nur sehr langsam auf und erst im letzten Drittel des Buches bekommt der Leser den Eindruck nun unbedingt bis zur Auflösung weiterlesen zu müssen. Positiv hervorheben möchte ich die parallel zur Ermittlung von Charlie in Form einer Autobiografie von der Tatverdächtigen eingestreute Sichtweise. Diese ist teilweise geschönt, sodass der Leser nie sicher sein kann, was nun wirklich der Wahrheit entspricht. Der wahre Täter wird für einen geübten Krimileser ein wenig zu früh offenbart, die große Entdeckung zum Ende des Buches wirkt zumindest sehr konstruiert, wenn nicht gar unglaubwürdig. Wiederrum schön fand ich die Beschreibung der Landschaft in Schottland. Es ist ohnehin ein Traum von mir, diese Region einmal zu besuchen, dieser Wunsch hat sich nur verfestigt. Abschließend war das Lesevergnügen bei diesem Buch für mich nicht mehr als mittelmäßig. Fans der Autorin sollten lieber bei ihrer Tony-Hill-Reihe bleiben und die Finger von diesem Roman lassen.

  • Imke | 27.01.2012
    Nicht überzeugend
    Die Psychiaterin Dr. Charlie Flint macht gerade schwierige Zeiten durch. Nachdem durch ihre Aussage ein Psychopath freigelassen werden musste, hat er vier Frauen ermordet. Charlie wird die Schuld daran gegeben, und sie wird daraufhin suspendiert. Auch privat läuft nicht alles rund. Obwohl sie seit Jahren in einer glücklichen Beziehung mit der Zahnärztin Maria ist, hat sie sich in die attraktive Lisa Kent verliebt. Nun weiß sie nicht, für wen sie sich entscheiden soll. Da bekommt sie ein Angebot von ihrer ehemaligen Dozentin Corinna Newsam. Deren Schwiegersohn wurde während seiner Hochzeitsfeier ermordet. Obwohl seine zwei Arbeitskollegen für die Tat verurteilt wurden, glaubt Corinna nicht an ihre Schuld. Sie verdächtigt die Internet-Millionärin Jay Macallan Stewart, die mittlerweile ein Verhältnis mit Corinnas Tochter Magda hat. Nach anfänglichen Zweifeln beschließt Charlie, sich den Fall näher anzusehen. Das Buch ist in zwei Handlungsstränge unterteilt. Zum einen wird aus der Sicht von Charlie Flint erzählt. Man erfährt ihre Gedanken und Gefühle, ihren Hintergrund und ihr Liebeschaos. In Emails mit Lisa Kent schreibt sie nicht nur über ihre komplizierte Situation, sondern auch über ihre Fortschritte in dem Fall. Auch die Gespräche mit ihrer Lebensgefährtin Maria geben über vieles Aufschluss. Bei ihren Ermittlungen bekommt Charlie Hilfe von dem Polizisten Nick Nicolaides, dessen Dozentin sie früher war. Der zweite Handlungsstrang betrifft Jay Stewart. Auch hier bekommt man Einblick in ihre Vergangenheit, besonders durch Auszüge ihrer Autobiographie, an der sie gerade schreibt. Dabei überlegt sie immer wieder, wie viel sie von sich preisgeben darf. Es wird schnell klar, dass sie etwas verbirgt und sogar vor ihrer Freundin Magda Newsam Geheimnisse hat. Obwohl man viel über die Charaktere erfährt, wirken sie klischeehaft und uninteressant. Besonders Charlie ist für eine Psychiaterin reichlich naiv, und ihre Schlussfolgerungen sind nicht immer nachvollziehbar. Der Handlungsverlauf wirkt stark konstruiert. Ein Großteil des Textes besteht aus langen Gesprächen, die sich um Vergangenes und Liebeskonflikte drehen. Das Thema Homosexualität ist der Autorin wichtig, und das ist auch in Ordnung. Leider dominiert es die Geschichte, und die Verbrechen rücken in den Hintergrund, was für einen Kriminalroman schlecht ist. Als nach etwa zwei Dritteln des Romans endlich etwas Spannung aufkommt, wird diese fast sofort wieder zunichte gemacht als klar wird, wer die Morde begangen hat. Danach geht es nur noch darum, den Täter zu überführen. Doch auch das ist nicht richtig gelungen, sondern vorhersehbar und uninspiriert. Wirklich positiv ist der flüssige und detaillierte Schreibstil. Man merkt, dass die Autorin eine hervorragende Ortskenntnis besitzt. Alle Handlungsschauplätze werden bildreich und ausführlich beschrieben, so dass ich das Gefühl hatte, wirklich dort zu sein. Mir hat das Buch nicht so gut gefallen. Obwohl es gut und relativ schnell zu lesen war, hätten es für mich zweihundert Seiten weniger auch getan. Außerdem fand ich das Thema Homosexualität zu dominierend für einen Krimi. Da hätte ich mehr Spannung und weniger Liebeswirrwarr besser gefunden. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Mich hat der Roman nicht überzeugt, und ich bleibe lieber bei Tony Hill.


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